SVG!!!
"mal ganz fern und mal ganz nah...
...und nicht immer geradeaus"

Adventswanderung um Coswig

17.12.2023

Bericht

Am 3. Adventssonntag luden wir bereits zum 3. Mal zur Coswiger Weihnachtsmarktwanderung ein. Dieses Jahr quasi bei Kaiserwetter - nachdem es ja vorher lange Zeit nur graues und nasskaltes Schmuddelwetter hatte, durften wir uns auf unserer Wanderung über Sonnenschein freuen. Es war trocken und um die 6°C über Null…

Wir waren dieses Mal insgesamt 10 Teilnehmer, wobei wir bedauerlicherweise nie zu zehnt gewandert sind, dank der inzwischen sehr chaotischen Zustände bei der Deutschen Bahn. Unsere beiden Berliner Teilnehmer blieben in Wittenberg hängen, denn der Zug, den sie gebraucht hätten, um von dort zum Start nach Coswig zu kommen, fiel ersatzlos aus. Eine Stunde später sollte dann ein Zug fahren, aber in der Stunde wären die anderen Teilnehmer dann doch erfroren, denn es gibt am Bahnhof Coswig keine Aufenthaltsmöglichkeiten mehr. Also mussten wir zu acht starten und die beiden Berliner sich eine Stunde von Griebo aus selbständig durchschlagen, was ihnen auch gelang. Michael aus Wittenberg hatte den besseren Riecher, denn er setzte sich auf's Rad, um nach Coswig anzureisen, statt sich auf die Bahn zu verlassen.

Dieses Jahr nahmen wir eine alternative Strecke: am „Anonymen Weihnachtsbaum“ (niemand weiß, wer den seit Jahren so schön schmückt) hielten wir uns rechts und schlugen uns durch Wald und über Wiesen und Acker - wo wir die Sonne ausgiebigst genießen konnten - zur KAP-Straße, querten diese und wanderten linksseitig den Grieboer Bach hinauf, ohne Griebo zu touchieren. Damit hatte wir schon mehr als 9 km in den Füßen, ehe wir uns mit Jana und Heiko auf dem Möllensdorfer Waldweihnachtsmarkt treffen konnten. Sie hatten eine deutlich kürzere Strecke, so dass wir fast parallel am Grieboer Bach wanderten, sie natürlich auf der anderen Seite.

Nach ausgiebiger Rast auf dem Waldweihnachtsmarkt mussten wir uns schon wieder trennen, denn auf der Bahnstrecke Wittenberg – Dessau fuhr weiterhin nur jeder zweite Zug. Somit wanderten die Berliner wieder nach Griebo zurück, statt mit uns nach Coswig zu kommen, weil genau der avisierte Zug für ihre Rückfahrt wieder ausfallen würde. Micha aus Leipzig begleitete sie aber auf dem Rückweg. Nachdem sie sicher in Wittenberg angekommen waren, hatten sie dort wenigstens noch die Chance, auf dem dortigen Weihnachtsmarkt eine Runde mit dem Riesenrad zu drehen. Wir anderen 7 wanderten dann über den Hubertusberg bis zum Umkehrpunkt des Coswiger Naturlehrpfades, wo wir nach kurzer Pause dann den „alternativen Rückweg“ nahmen, der dank der Initiative unseres Naturparkes mit einer neuen Tafel und drei Lern-Spielstationen aufgewertet wurde.

Während der Dämmerung erreichten wir Coswig, wo wir zunächst das jedes Jahr aufwändiger geschmückte Weihnachtsgrundstück am Fliehtbogen bewunderten, ehe wir die Tour dann auf dem recht vollen Coswiger Weihnachtsmarkt offiziell beendeten. Zwei Teilnehmer konnten aber auch den Coswiger Weihnachtsmarkt nicht besuchen, sondern mussten einen Zug eher als geplant nehmen, um zurück nach Dessau bzw. Zwenkau zu kommen…

Trotz dieser nervigen Bahn-Geschichte hatten wir aber eine tolle Tour und einen schönen 3. Adventssonntag.


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